Rudi Maskus
Es müssen Schutzengel gewesen sein
Das Schicksal eines Überlebenden aus Breslau in Schlesien
Hier berichtet ein Überlebender der Erlebnisgeneration über den Verlauf seines ereignisreichen Lebens in einer turbulenten Zeit. Eingebettet ist seine Biographie in den Verlauf der Zeitgeschichte seit dem Beginn der Weimarer Republik bis hin zur Gegenwart im Jahr 2006. Aus seiner Sicht werden die geschichtlichen Ereignisse dieser Zeit dargelegt: Folgen des Versailler Vertrages, Reparationen, Inflation, Hitler-Putsch, Bankenkrach und Weltwirtschaftskrise, Hitlers Machtübernahme, NS-Zeit, Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit'.
Der Verfasser wurde 1920 in Breslau geboren und hat dort die Volksschule und das Gymnasium „zum Heiligen Geist" bis zum Abitur 1938 besucht, dann die Arbeitsdienstpflicht mit dem Einmarsch ins Sudetenland abgeleistet, anschließend Soldat in der besetzten Tschechoslowakei und Vom ersten Kriegstag an im Fronteinsatz in Polen, Frankreich und in der Sowjetunion, mehrfach verwundet, bei der Kursk-Offensive im Sommer 1943 in sowjetrussische Kriegsgefangenschaft geraten, aus der er erst nach fünf Jahren und vier Monaten entlassen wurde. Offiziell galt er als gefallen, wie man seinen Eltern amtlich mitgeteilt hatte, deren anderer Sohn bereits im Kriege gefallen war.
Als er mit dem Sommersemester 1949 sein Studium aufnahm, stand er buchstäblich vor dem Nichts. Er war völlig mittellos, hatte Heimat, Beruf und Besitz verloren. Nach seinen Studien in Bielefeld, London und Münster mit Promotion trat er 1951 in den Schuldienst ein, erhielt dann viermal einen Ruf an Hochschulen und Universitäten, wo er schließlich die höchste Sprosse der akademischen Karriereleiter erreichte. Als Emeritus der Universität in Bonn veröffentlichte er auch vier Bücher über die Vertreibung der Deutschen und trug dazu bei, daß in der postmodernen Erinnerungskultur das Vertriebenenthema angekommen ist. Er wurde nicht müde, immer wieder darauf hinzuweisen, daß seine eigene Vertreibung und die seiner Landsleute auf dem Hintergrund von Holocaust und den anderen von Deutschland ausgegangenen Verbrechen betrachtet werden müsse. Man erfährt, wie er die Spitzenpolitiker fortlaufend beraten und ihnen auch sein Konzept zur Überwindung von Massenarbeitslosigkeit und Terrorismus vorgelegt hat.
Sein anregender Briefwechsel mit den Spitzen der katholischen und evangelischen Kirche kommt zur Sprache. Als Wissenschaftler fühlt er sich allein der zu erforschenden Wahrheit verpflichtet, ohne Rücksicht auf den jeweiligen Zeitgeist und die daran anknüpfende political correctness. Er ließ sich von keinem Verein oder Verband vereinnahmen, gehörte auch nie einer politischen Partei an und ist bemüht, sich von allen politischen und weltanschaulichen Ideologien freizuhalten. Sein besonderes Anliegen sind Völkerverständigung und Aussöhnung mit den Ländern, gegen die Deutschland einen mörderischen Krieg geführt hatte.
Kart., 276 Seiten, 2. Auflage 2007
Inhalt:
Inhalt
Vorwort zur 1. Auflage 7
Vorwort zur 2. Auflage 11
Einleitung 12 Kind und jugendlicher
Die nächsten Verwandten 15
Kinderfreuden 20
Ein Herzensdieb 26
Der Esau und der Py 30
Schädelbasisbruch 49
Der Ernst des Lebens
Das Spiel mit dem Spaten 59
Aus Spiel wurde Ernst 61
Die Bunker waren nicht besetzt 65
Vier Ausfälle am ersten Tag 67
Im olympischen Dorf 72
Auf Leben und Tod
Da hatte es mich erwischt 75
Vom Verbandsplatz zum Lazarett 78
Ein gefürchteter General 82
Faszination eines Eiskunstlaufstars 91
Als Kompaniechef im Fronteinsatz 95
Hinter Stacheldraht
„Ukrainski, Ukrainski! 104
In der tatarischen Republik 111
Die tatarische Ärztin 127
Verhinderte Flucht 129
Gardekapitän Maximow 133
Neuer Anfang
Ein Bett im Kuhstall 138
Start ins Zivilleben 142
Landarbeiter in der Schweiz 144
Als Student in England 146
Drei Staatsexamen 149
Höchste Sprosse der Karriereleiter
Zusatzstudium an der Universität 159
Dozent und Oberstudienrat 171
Außerordentlicher und ordentlicher Professor 181
Ordinarius an der Bonner Universität 185
Gründer einer Deutschen Gesellschaft 192
Als Emeritus der Universität
Auseinandersetzung mit Religionen 213
Korrespondenz mit Papst Benedikt XVI 220
Autor, Verleger, Buchhändler 227
Berater der Spitzenpolitiker 243
Gegen Massenarbeitslosigkeit und Terrorismus 257
Epilog
Die Neuzeit liegt hinter uns
Wir leben jetzt in Neuzeit 2
Neues Denken und Verhalten 271
Es müssen Schutzengel gewesen sein
Das Schicksal eines Überlebenden aus Breslau in Schlesien
Hier berichtet ein Überlebender der Erlebnisgeneration über den Verlauf seines ereignisreichen Lebens in einer turbulenten Zeit. Eingebettet ist seine Biographie in den Verlauf der Zeitgeschichte seit dem Beginn der Weimarer Republik bis hin zur Gegenwart im Jahr 2006. Aus seiner Sicht werden die geschichtlichen Ereignisse dieser Zeit dargelegt: Folgen des Versailler Vertrages, Reparationen, Inflation, Hitler-Putsch, Bankenkrach und Weltwirtschaftskrise, Hitlers Machtübernahme, NS-Zeit, Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit'.
Der Verfasser wurde 1920 in Breslau geboren und hat dort die Volksschule und das Gymnasium „zum Heiligen Geist" bis zum Abitur 1938 besucht, dann die Arbeitsdienstpflicht mit dem Einmarsch ins Sudetenland abgeleistet, anschließend Soldat in der besetzten Tschechoslowakei und Vom ersten Kriegstag an im Fronteinsatz in Polen, Frankreich und in der Sowjetunion, mehrfach verwundet, bei der Kursk-Offensive im Sommer 1943 in sowjetrussische Kriegsgefangenschaft geraten, aus der er erst nach fünf Jahren und vier Monaten entlassen wurde. Offiziell galt er als gefallen, wie man seinen Eltern amtlich mitgeteilt hatte, deren anderer Sohn bereits im Kriege gefallen war.
Als er mit dem Sommersemester 1949 sein Studium aufnahm, stand er buchstäblich vor dem Nichts. Er war völlig mittellos, hatte Heimat, Beruf und Besitz verloren. Nach seinen Studien in Bielefeld, London und Münster mit Promotion trat er 1951 in den Schuldienst ein, erhielt dann viermal einen Ruf an Hochschulen und Universitäten, wo er schließlich die höchste Sprosse der akademischen Karriereleiter erreichte. Als Emeritus der Universität in Bonn veröffentlichte er auch vier Bücher über die Vertreibung der Deutschen und trug dazu bei, daß in der postmodernen Erinnerungskultur das Vertriebenenthema angekommen ist. Er wurde nicht müde, immer wieder darauf hinzuweisen, daß seine eigene Vertreibung und die seiner Landsleute auf dem Hintergrund von Holocaust und den anderen von Deutschland ausgegangenen Verbrechen betrachtet werden müsse. Man erfährt, wie er die Spitzenpolitiker fortlaufend beraten und ihnen auch sein Konzept zur Überwindung von Massenarbeitslosigkeit und Terrorismus vorgelegt hat.
Sein anregender Briefwechsel mit den Spitzen der katholischen und evangelischen Kirche kommt zur Sprache. Als Wissenschaftler fühlt er sich allein der zu erforschenden Wahrheit verpflichtet, ohne Rücksicht auf den jeweiligen Zeitgeist und die daran anknüpfende political correctness. Er ließ sich von keinem Verein oder Verband vereinnahmen, gehörte auch nie einer politischen Partei an und ist bemüht, sich von allen politischen und weltanschaulichen Ideologien freizuhalten. Sein besonderes Anliegen sind Völkerverständigung und Aussöhnung mit den Ländern, gegen die Deutschland einen mörderischen Krieg geführt hatte.
Kart., 276 Seiten, 2. Auflage 2007
Inhalt:
Inhalt
Vorwort zur 1. Auflage 7
Vorwort zur 2. Auflage 11
Einleitung 12 Kind und jugendlicher
Die nächsten Verwandten 15
Kinderfreuden 20
Ein Herzensdieb 26
Der Esau und der Py 30
Schädelbasisbruch 49
Der Ernst des Lebens
Das Spiel mit dem Spaten 59
Aus Spiel wurde Ernst 61
Die Bunker waren nicht besetzt 65
Vier Ausfälle am ersten Tag 67
Im olympischen Dorf 72
Auf Leben und Tod
Da hatte es mich erwischt 75
Vom Verbandsplatz zum Lazarett 78
Ein gefürchteter General 82
Faszination eines Eiskunstlaufstars 91
Als Kompaniechef im Fronteinsatz 95
Hinter Stacheldraht
„Ukrainski, Ukrainski! 104
In der tatarischen Republik 111
Die tatarische Ärztin 127
Verhinderte Flucht 129
Gardekapitän Maximow 133
Neuer Anfang
Ein Bett im Kuhstall 138
Start ins Zivilleben 142
Landarbeiter in der Schweiz 144
Als Student in England 146
Drei Staatsexamen 149
Höchste Sprosse der Karriereleiter
Zusatzstudium an der Universität 159
Dozent und Oberstudienrat 171
Außerordentlicher und ordentlicher Professor 181
Ordinarius an der Bonner Universität 185
Gründer einer Deutschen Gesellschaft 192
Als Emeritus der Universität
Auseinandersetzung mit Religionen 213
Korrespondenz mit Papst Benedikt XVI 220
Autor, Verleger, Buchhändler 227
Berater der Spitzenpolitiker 243
Gegen Massenarbeitslosigkeit und Terrorismus 257
Epilog
Die Neuzeit liegt hinter uns
Wir leben jetzt in Neuzeit 2
Neues Denken und Verhalten 271
Diesen Artikel haben wir am Mittwoch, 19. September 2007 in unseren Katalog aufgenommen.


