Friedrich der Große in Selbstzeugnissen und Anekdoten
»Der Fürst von echter Art ist nicht da zum Genießen, sondern zum Arbeiten«, meinte Friedrich der Große und hielt sich daran. Dieser König war eine Ausnahme, das wußten schon die Zeitgenossen.Wo fand man einen Monarchen, der wie ein Eremit lebte, der aufstand, wenn andere Herrscher zu Bett gingen, der sein Vergnügen nicht im Ballsaal oder am Spieltisch suchte, sondern in geistreicher Unterhaltung in der Potsdamer Tafelrunde?
Er sah sich als ersten Diener seines Staates und verkörperte die »preußischen Tugenden« wie sie im Buche stehen, also auch in ihrer Ambivalenz. Bevor er zu Friedrich dem Großen wurde, mußte er die harte Erziehung seines Vaters, des Soldatenkönigs, über sich ergehen und sein Leben in die Bahnen von königlicher Pflichterfüllung lenken lassen. Er führte die Monarchie mit harter Hand und betrieb eine Eroberungspolitik großen Stils. Doch unterschied er sich von anderen gekrönten Häuptern, er war ein gebildeter Mann, der sich in der legendären Tafelrunde von Sanssoucci mit den berühmtesten Gelehrten seiner Zeit umgab und den philosophischen Disput wie das geistreiche Gespräch pflegte. In einer Collage von biographisch-anekdotischen Texten vermittelt »eine der berühmtesten Stimmen Deutschlands«, Gunter Schoß, 70 Minuten Geschichtsunterricht der besonderen Art. Interessant, lehrreich, empfehlenswert! »Wunderlichkeiten, Zwischenfälle bei Hofe, Anmaßungen, Eitelkeiten, Schwächemomente formen sich zu einem Mosaik, das den Potentaten vor allem von seiner geistreichen und sympathischen Seite vorführt. « (Die Welt)
1 CD, 70 min
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Diesen Artikel haben wir am Mittwoch, 02. April 2008 in unseren Katalog aufgenommen.


